Rechtsgebiete

Familienrecht

Im Familien­recht berät und ver­tritt Frau Rechts­anwältin Friedl alle Aspekte von Trennung und Schei­dung. Sie ist stets darum bemüht, für die sich trennende Familie Gesamt­lösungen zu finden, die sämt­liche Unter­halts-, Ver­mögens- sowie Sorge- und Um­gangs­rechts­fragen um­fassen. 80 % all ihrer Ver­fahren werden im Ver­ein­barungs­wege ab­ge­schlos­sen.

Sämt­liche Aspekte des Sorge­rechts und der Um­gangs­fragen sind ihr, ins­be­sondere wegen der Tätig­keit als Ver­fahrens­beistand, ver­traut.

Sie finden in ihr eine kompetente Ansprechpartnerin für alle Fragen des Kindesunterhaltes, Trennungsunterhaltes und nachehelichen Ehegattenunterhaltes, sowie des Unterhaltes der nicht ehelichen Mutter. Die Er­mitt­lung von Ein­künften, ins­be­son­dere Selbständiger ist für sie kein Problem. Außerdem ist sie mit allen Fragen der Be­rück­sichtigungs­fähig­keit von Ein­künften, wie auch Be­lastungen ver­traut.

Selbst­ver­ständlich er­halten Sie von ihr kompetente Aus­künfte zu allen Zu­gewinn­proble­matiken, ins­besondere der Be­wertung von Immo­bilien und Unter­nehmen. Auch Probleme der Aus­kunft zu den ver­schiedenen Ver­mögens­stich­tagen sind ihr in all ihren Facetten be­kannt.

Gerne be­antwortet sie Ihnen alle Fragen zu Ver­sorgungs­aus­gleich, Ehe­wohnung, Haus­rat, und ge­staltet maß­ge­schneiderte Ehe­verträge.

Frau Rechts­anwältin Ulrike Friedl ist so­wohl mit dem nationalen als auch mit dem inter­nationalen Familien­recht ver­traut und berät eine internationale Klientel.

Rechtsanwälte
Dominik Bonn
Ulrike Friedl

  • Oettingenstraße 25
  • 80538 München

Glossar • Begriffe


Ehegattenunterhalt: Ein Ehegattenunterhalt wird nach der Scheidung gewährt. Hier gibt es verschiedene Gründe, um Unterhalt beanspruchen zu können. Der häufigste Fall ist ein Unterhaltsanspruch aufgrund einer verminderten Berufstätigkeit aufgrund von Betreuung der ehelichen Kinder. Des Weiteren kann Unterhalt verlangt werden, wenn ein Ehegatte sich aufgrund von Alter, Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht voll unterhalten kann. Beim Ehegattenunterhalt ist auch seit der Unterhaltsrechtsreform zu berücksichtigen, dass Unterhaltsansprüche herabgesetzt, bzw. befristet werden können.

Ehevertrag: In einem Ehevertrag regeln Eheleute, wie sie die üblichen sich aus der Ehe ergebenden Ansprüche des Unterhaltes, des Versorgungsausgleiches (Altersbezüge) und des Zugewinnes für sich ausgestalten wollen. Eheverträge können zu jedem Zeitpunkt einer Ehe geschlossen werden, sei es vor Eheschließung, während einer intakten Ehe oder nach Trennung zur Regelung der Scheidungsfolgen. Eheverträge werden vor einem Notar geschlossen. Ein Rechtsanwalt schneidet die Eheverträge den Bedürfnissen der Eheleute zu. Ein Notar darf nicht beraten.

Ehewohnung: Als Ehewohnung gilt die Wohnung, in der die Eheleute ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Im Falle der Trennung und Scheidung ist zu regeln, wer die Ehewohnung weiter bewohnen kann und wer sie verlassen muss.

Kindesunterhalt: Die Höhe des Kindesunterhaltes richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Soweit nicht lediglich der Mindestunterhalt geschuldet ist, sind zur Bemessung des Kindesunterhaltes die Einkünfte eines Unterhaltsverpflichteten zu ermitteln und zu berechnen. Des Weiteren ist zu beachten, welche Verbindlichkeiten bei der Bemessung des Kindesunterhaltes berücksichtigt werden können und müssen.

Hausrat: Als Hausrat gilt alles, was an Mobiliar und Haushaltsgegenständen zum täglichen Leben verwendet wird. Der Hausrat ist grundsätzlich nach Billigkeit zu verteilen. Im Regelfall gibt es keine Ansprüche auf Wertersatz, sollte der Hausrat nicht hälftig geteilt werden.

Scheidung: Die Scheidung ist formelle juristische Auflösung einer Ehe. Bei deutschen Staatsbürgern wird deutsches Recht angewandt. Anders ist das bei Personen aus dem Ausland. Hier findet auch das Internationales Privatrecht Anwendung.

Sorgerecht: In den gesetzlichen Regelungen zum Sorgerecht sind die Rechte und Pflichten von Eltern gegenüber ihren Kindern geregelt. Grundsätzlich behalten verheiratete Eltern nach einer Scheidung die gemeinsame elterliche Sorge bei. Lediglich in Ausnahmefällen ist einem der beiden Eltern die alleinige elterliche Sorge zur Gänze oder in Teilen (Aufenthaltsbestimmungsrecht, Gesundheitsfürsorge, schulische Angelegenheiten, Vermögenssorge) zuzusprechen. Bei nichtehelichen Eltern gilt grundsätzlich die Alleinsorge der Mutter, sollten die Eltern nicht eine Sorgerechtserklärung beim Jugendamt abgegeben haben. Neuerdings haben auch nichteheliche Väter einen Anspruch auf Errichtung einer gemeinsamen elterlichen Sorge.

Trennungsunterhalt: Ehegatten sind sich während der Trennungszeit grundsätzlich zum Unterhalt verpflichtet und nicht, wie beim nachehelichen Unterhalt in relativ engen Grenzen. Beim Trennungsunterhalt hat die eheliche Solidarität noch einen sehr viel höheren Stellenwert als beim nachehelichen Unterhalt.

Umgang: Unabhängig von der elterlichen Sorge haben Elternteile, die nicht mit ihren Kindern zusammenleben das Recht und auch die Pflicht, ihre Kinder regelmäßig zu sehen. Kommt es hier zu Auseinandersetzungen zwischen den Eltern, gleich ob die Eltern verheiratet waren und sind oder nicht, so entscheidet das Familiengericht über den Umfang der Umgangskontakte.

Vereinbarung: Vereinbarungen werden entweder wie Eheverträge in notariellen Verträgen getroffen oder bei Gericht protokolliert. Es können auch Vereinbarungen zwischen den Eheleuten selbst und Anwälten getroffen werden. Vereinbarungen sind über alle Aspekte, die sich aus dem ehelichen Zusammenleben und dem Großziehen gemeinsamer Kinder ergeben zu treffen. Jede Auseinandersetzung zwischen Eheleuten und auch nichtehelichen Partnern kann im Vereinbarungswege geklärt werden.

Verfahrensbeistand: Ein Verfahrensbeistand vertritt die Interessen der Kinder in Sorgerechts- und Umgangsverfahren. Er ist regelmäßig damit beauftragt, mit den Eltern gütliche Einigungen zu erarbeiten.

Vermögensauseinandersetzung: Ehegatten erwerben im Laufe einer Ehe vielfach gemeinsames Vermögen. Nach dem Scheitern einer Ehe ist solches Vermögen regelmäßig zu teilen. Auch sind möglicherweise gemeinsam gemachte Schulden zu regulieren. Des Weiteren schließen Eheleute sehr häufig gemeinsame Verträge (Darlehensverträge, Mietverträge, Kaufverträge und ähnliches) ab. Bei einer Scheidung sind auch diese Verträge entweder aufzulösen oder auf einen der beiden Ehepartner umzuschreiben.

Versorgungsausgleich: Beim Versorgungsausgleich werden alle Ansprüche, die ein Ehepartner zum Zwecke seiner Invaliditäts- und/oder Altersvorsorge angespart hat ausgeglichen. Im Versorgungsausgleich werden also gesetzlichen Rentenanwartschaften, Pensionsansprüche von Beamten, berufsständische Versorgungen, Betriebsrenten, privaten Rentenversicherungen und auch Kapitallebensversicherungen ausgeglichen.

Zugewinn: Zum Zwecke der Ermittlung von Zugewinnausgleichsansprüchen wird das jeweilige Vermögen eines jeden Ehegatten zum Zeitpunkt der Eheschließung und zum Zeitpunkt der Trennung sowie zum Zeitpunkt der Zustellung des Scheidungsantrages ermittelt. Die jeweiligen Vermögensbestände werden miteinander saldiert. In das Anfangsvermögen eines Ehegatten fällt auch das, was ein Ehegatte im Schenkungswege als vorweggenommene Erbfolge oder im Erbfalle erwirbt. Der Ehegatte, der ein höheres Vermögen im Laufe der Ehe hinzuerworben hat, muss dem anderen Ehegatten die Hälfte als Ausgleich bezahlen.

konzept | realisation: VÖLKwerbung