Rechtsgebiete

Erbrecht

Frau Rechts­anwältin Friedl ge­staltet Ihnen Ihre Ver­mögens­nach­folge unter allen Aspekten ge­setz­lichen Erb­rechts, der Erb­schafts­steuer und der zu be­achtenden Pflicht­teile. Sie er­arbeitet Ihnen nach Ihren per­sön­lichen Vor­stel­lungen Testa­mente und Erb­ver­träge. Gerade auch die Proble­matiken von Patch­work-Familien sind ihr ver­traut.

Sie berät Sie um­fassend, ob Ihre Pflicht­teils­rechte be­rücksichtigt sind oder ob es Möglich­keiten gibt, Schenkungen, die der Ver­storbene vorgenommen hat, teil­weise über Pflicht­teils­ergänz­ungs­an­sprüche zurück­zu­erhalten.

Frau Rechts­anwältin Friedl hilft Ihnen bei der Durch­setzung von Ver­mächtnis­sen und berät Sie gerne, ob und wie aus­gelobte Ver­mächtnisse zu be­friedigen sind.

Sie steht Ihnen kompetent bei Erb­aus­ein­anders­etzungen zur Seite und agiert auch be­ratend im Hinter­grund, sollten Sie dies wünschen.

Im Erb­recht sind ihr durch unsere inter­nationale Klientel inter­nationale Fall­gestal­tungen ver­traut.

Testaments­voll­streckungen und Nach­lass­pfleg­schaften werden eben­falls über­nommen.

Rechtsanwälte
Dominik Bonn
Ulrike Friedl

  • Oettingenstraße 25
  • 80538 München

Glossar • Begriffe


Erbauseinandersetzung: Unter der Erbauseinandersetzung versteht man die Aufteilung des Nachlasses unter den Erben. Egal ob ein Testament oder die gesetzliche Erfolge bestimmt wurde, die Erbauseinandersetzung läuft im Falle einer Erbengemeinschaft immer nach den gleichen, strengen Regeln ab. Für den Fall das eine Erbengemeinschaft sich nicht einigen kann, ist die Hilfe eines Nachlassgerichts erforderlich.

Erbschaftssteuer: Die Erbschaftssteuer kann anfallen, wenn "Vermögenserwerb von Todes wegen" eintritt. In Deutschland wird sie als Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes von den Erwerbern erhoben (Erbanfallsteuer). Da von Land zu Land Unterschiede bestehen, muss je nach Fall auch immer das internationale Erbschaftsteuerrecht sowie das Doppelbesteuerungsabkommen beachtet werden.

Erbvertrag: Ein Erbvertrag ist eine Möglichkeit, die letztwillige Verfügungen bindend zu regeln. Nach deutschem Recht bietet der Erbvertrag eine weitere Möglichkeit durch eine letztwillige Verfügung Regelungen zu treffen, die von der gesetzliche Erbfolge abweichen.

Nachlasspflegschaft: Hier ordnet das Nachlassgericht eine Pflegschaft zur Sicherung des Nachlasses an. Durch den bestellten Nachlasspfleger wird die Ermittlung eines unbekannten Erben durchgeführt und Nachlassangelegenheit abgewickelt.

Pflichtteil: Nahen, enterbten Verwandten sichert der Pflichtteil, einen Teil des Erbes (Nachlasses). In Deutschland setzt das Pflichtteilsrecht damit dem Erblasser gesetzliche Grenzen (Testierfreiheit).

Pflichtteilsergänzungsanspruch: Bei Schenkungen ist auch immer Pflichtteilsergänzungsanspruch zu berücksichten. Oft versuchen Erblasser durch Schenkungen zu Lebzeiten die Pflichtteilsansprüche ihrer Pflichtteilsberechtigten zu mindern. Wer zu Lebzeiten des Erblassers beschenkt ist, spielt dabei keine Rolle. Die Schenkungen dürfen nicht länger als 10 Jahre her sein.

Schenkung: Eine Zuwendung, die unentgeltlich erfolgt bezeichnet man als Schenkung. Bei Schenkungen muss immer das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz beachtet werden um böse Überraschungen zu vermeiden.

Testament: Regelung für den Erbfall, wird auch als letztwillige Verfügung bezeichnet. Es exsitieren zwei unterschiedliche Formen des Testaments: das eigenhändige Testament und das notarielle Testament (nicht öffentliches). Ehegatten und Lebenspartner haben auch die Möglichkeit ein Ehegatten- oder gemeinschaftliches Testament zu erstellen. Sollte kein Testament vorhanden sein, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Ein Testament gibt die Möglichkeit, den Nachlass so zu regeln, dass unter den Erben kein Streit entsteht, in dem man die Teilung des Nachlasses selbst festlegt. Zudem können in einem Testament auch Nichterben bedacht werden.

Testamentsvollstreckung: Generell gibt es zwei Arten von Testamentsvollstreckung, die Auseinandersetzungs- oder Abwicklungsvollstreckung sowie die Verwaltungs- bzw. Dauervollstreckung. Den Erben ist während der Testamentsvollstreckung die Verfügungsgewalt und die Nutzungen über die Nachlassgegenstände entzogen. Um eine ordnungsgemäße Abwicklung des Nachlasses zu erreichen, ist die optimale Wahl eines geeigneten Testamentsvollstreckers für den Erblasser besonders wichtig.

Unternehmensnachfolge: Ähnlich der Vermögensnachfolge spielt hier aber das Unternehmen die Hauptrolle. Es gilt den optimalen Weg der Nachfolgeplanung zu finden.

Vermächtnis: Ein Vermächtnis ist ein Anspruch einer Zuwendung eines Vermögensvorteils aus dem Nachlass an den Bedachten und muss dann von dem Beschwerten erfüllt werden. Hier liegt der Unterschied zur Erbeinsetzung. Es gibt zudem besondere Formen der Vermächtnisse, wie z. B. Ersatzvermächtnis, Nachvermächtnis, Verschaffungsvermächtnis, Vorausvermächtnis oder Universalvermächtnis. Zudem bleibt zu prüfen, ob Vermächtnisses aufgrund bestehender Pflichtteilsansprüche gekürzt werden können.

Vermögensnachfolge: Bei der Vermögensnachfolge spielt neben der finanziellen auch die persönliche Situation mit der individuellen Zielsetzung bei der Vermögensübertragung eine große Rolle. Die Gründe sind vielfälltig: vererben, versorgen, ausgleichen, optimieren, verschenken, verkaufen oder finanzieren.

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