Rechtsgebiete

Arbeitsrecht

Herr Rechtsanwalt Bonn vertritt sowohl Arbeit­nehmer, wie auch Arbeitgeber in sämtlichen Bereichen des Individual- und Kollektiv­arbeits­rechtes.

Er erstellt und überprüft Arbeitsverträge, Kündigungen, Aufhebungsverträge, und Abfindungsverträge.

Er gibt kompetent Auskunft darüber, ob Abmahnungen gerecht­fertigt sind und wie sich Betriebs­ver­einbarungen oder Tarif­verträge auf ein Arbeits­verhältnis auswirken. Selbst­redend werden Fragen zu Entgelt, Grati­fikationen und Zulagen, als auch zu Krank­heit, Urlaub, Mutter­schutz und Eltern­zeit ebenso rechts­sicher be­ant­wortet.

Mobbing­opfern wird rechtlich bei­gestanden und Arbeit­geber darüber beraten, wie man Mobbing im eigenen Betrieb be­gegnen kann.

Herr Bonn setzt sich mit allen schwierigen Fragen der Kündigung aus­einander, z.B. ob zwingend eine Ab­mahnung vor­aus­gehen oder die Sozial­auswahl beachtet werden muss. Selbst­ver­ständlich gehören Kündi­gungs­schutz­klagen auch zu seinem Tätig­keits­feld.

Des weiteren steht er in Fragen der Frei­stellung, be­endetem Arbeits­ver­hältnis, der Höhe einer adäquaten Ab­findung und der Berück­sichtigung von Sperr­fristen bei Ab­wicklungs- und Auf­hebungs­ver­trägen zur Ver­fügung.

Hinzuzu kommt noch jede erdenkliche Hilfe­stellung bei der Er­stellung und Be­urteilung qualifizierter Arbeits­zeugnisse.

Rechtsanwälte
Dominik Bonn
Ulrike Friedl

  • Oettingenstraße 25
  • 80538 München

Glossar • Begriffe


Abfindung: In Deutschland bezeichnet man die Einmalzahlung des Arbeitgebers zur Abgeltung von Ansprüchen aus einem Vertragsverhältnis Abfindung. Die Gründe für die Zahlung einer Abfindung reichen von außergerichtlichen oder gerichtlichen Vergleichen, Auflösungsurteilen des Arbeitsgerichts, Tarifverträgen und Sozialplänen oder anderweitigen gerichtlichen Urteilen.

Abmahnung: Unter Abmahnung versteht man die formale Aufforderung an eine Person, eine bestimmte Handlung künftig zu vorzunehmen oder unterlassen. In Deutschland ist sie die Voraussetzung für die Kündigung von Dauerschuldverhältnissen.

Arbeitszeugnis: Das Arbeitszeugnis, welches als einfaches und qualifizierte Arbeitszeugnis exsistiert, ist die Urkunde oder Referenz über ein Dienstverhältnis. Der Arbeitnehmer kann zudem ein Zwischenzeugnis verlangen, wenn z. B. eine Versetzung auf einen anderen Arbeitsplatz oder ein Wechsel des Vorgesetzten bevorsteht.

Arbeitsvertrag: Ein Arbeitsvertrag kann mündlich wie schriftlich getroffen werden. Es gibt zudem eine Vielzahl an Arbeitsverträgen, vom befristeten, unbefristeten, projektbezogenen, mit geringfügig Beschäftigten oder mit freien Mitarbeitern, über den Teilzeitarbeitsvertrag, Praktikantenvertrag und Aushilfsvertrag. Inhaltlich ist der Arbeitsvertrag an keine Vorgaben gebunden, einen Mindeststandard der Arbeitsbedingungen, der nicht unterschritten werden darf, hat der Gesetzgeber festgelegt.

Aufhebungsvertrag: Der Aufhebungsvertrag, bzw. Auflösungsvertrag, beendet ein Schuldverhältnis einvernehmlich.

Abfindungsvertrag: Der Abfindungsvertrag, oft verbunden mit einer Abfindungssumme, wird geschlossen wenn Vertragsansprüche aufgegeben werden sollen. Ein Abfindungsvertrag kann z.B. geschlossen werden, wenn eine Kündigung nicht erwünscht oder aus tarifvertraglichen Gründen, bzw. Kündigungsschutzgründen nicht möglich ist.

Abwicklungsvertrag: Der Abwicklungsvertrag listet die Bedingungen, die auch ein Auflösungsvertrag beinhalten würden, mit dem Unterschied das hier eine Kündigung des Arbeitgebers vorausgegangen sein muss.

Betriebsvereinbarung: Die Betriebsvereinbarung beinhaltet alle Rechte, Pflichten und verbindliche Normen für alle Arbeitnehmer eines Betriebes.

Elternzeit: Elternzeit oder auch Elternurlaub, bezeichnet die Zeit der Arbeitsfreistellung nach der Geburt eines Kindes. Sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit muss diese beim Arbeitgeber beantragt und verbindlich erklärt werden.

Entgelt: Grundsätzlich bedeutet Entgelt die Gegenleistung die in einem Vertrag vereinbart wurde. Der Begriff wird oft falsch oder umgangssprachlich genutzt und hat nicht immer etwas mit einer Geldzahlung zu tun.

Freistellung: Die Freistellung entbindet den Arbeitnehmer, zeitweise oder dauerhaft von der Erbringung seiner Arbeitsleistung. Die Freistellungsgründe und -arten sind sehr breitgefächert und beruhen meist auf der rechtlichen Gesetzgebung.

Gratifikation: Eine zusätzliche Geldleistung des Arbeitgebers über den normalen Arbeitslohn hinaus wird als Gratifikation oder Sondervergütung bezeichnet. Die drei Arten von Gratifikation sind zum einen die Sonderzahlungen mit reinem Entgeltcharakter, die Sonderzahlungen für Betriebstreue sowie die Mischform aus den zuvor genannten. Beispiele für freiwillig gewährte Sondervergütungen wären z. B. Prämien oder Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld.

Individualarbeitsrecht: Das Individualarbeitsrecht sowie das Kollektivarbeitsrecht bilden dies beiden Bereiche des Arbeitsrechts. Das Individualarbeitsrecht regelt die Pflichten der Arbeitsvertragsparteien (Arbeitgeber und Arbeitnehmer). Gegebüber dem allgemeinen Zivilrecht beinhaltet es modifizierten Regelungen sowie Einzelheiten zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Kollektivarbeitsrecht: Dies ist der zweite Bereich des Arbeitsrechts. Das Kollektivarbeitsrecht beinhaltet die Tarifverträge und die Betriebsvereinbarungen, das Recht der arbeitsrechtlichen Koalitionen (wie z. B. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände), das Mitbestimmungsrecht in Unternehmen sowie das Recht auf Streiks und Aussperrungen. Bei der Mitbestimmung besteht ein Unterschied ob der er Arbeitnehmer ein privater Betrieb oder ein Unternehmen ist.

Kündigung: Juristisch bedeutet Kündigung die einseitige Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses. Dies geschieht durch eine Kündigungserklärung und bedarf keiner Annahme durch den Kündigungsempfänger. Die Kündigung ist aber an zahlreiche formale und materielle Voraussetzungen geknüpft, um rechtlich wirksam zu sein.

Kündigungsschutz: Neben dem allgemeinen Kündigungsschutz, in dem der Gesetzgeber nur bestimmte Kündigungsgründe für zulässig erklärt hat, gibt es im deutschen Arbeitsrecht auch den besondereren Kündigungsschutz. Dieser schützt gewisse Personengruppen, die als besonders schutzbedürftig gelten.

Mobbing: Unter Mobbing versteht man das Schikanieren, Quälen und psychische Verletzen einer Person, ob nun am Arbeitsplatz, im Altenheim, im Gefängnis, in der Schule oder auch im Internet (Cyber-Mobbing).

Mutterschutz: Die Minimalanforderungen für Wöchnerinnen, wie Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung und Arbeitsverbot, wurden von der der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) benannt. In Deutschland ist der Mutterschutz im Mutterschutzgesetz und in der Verordnung zum Schutz der Mütter am Arbeitsplatz festeglegt.

Sperrfrist: Die Sperrfrist ist der Zeitraum in dem wegen versicherungswidrigem Verhalten der Anspruch auf Arbeitslosengeld oder andere Leistungen der Bundesagentur für Arbeit, ausgeschlossen ist.

Tarifvertrag: Ein Vertrag zwischen den Tarifvertragsparteien, wie Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände, als Tarifvertrag bezeichnet. Wenn beide Arbeitsvertragsparteien tarifgebunden sind, gilt der Tarifvertrag unmittelbar und zwingend für ein Arbeitsverhältnis. Ob ein Tarifvertrag und die damit verbundene Tarifbindung Anwendung findet, hängt vom Geltungsbereich und etwaigen Ausnahmen ab.

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